Träum Weiter // Website & Rauminstallation //

Träum Weiter // Website & Rauminstallation //

Träum Weiter nutzt KI-Technologien als Portal, um Fragen zur erlebten Gegenwart in Bezug auf Marginalisierung, Intersektionalität und queeren Feminismus zu stellen und somit alternative Zukunftsvisionen zu gestalten. Denn nur wenn Träume und Geschichten erzählt werden, können sie gehört werden und einen gesellschaftlichen Wandel erwirken.

Ursula K. Le Guin sieht das Schreiben von (Science-Fiction) Geschichten als deskriptives Gedankenexperiment, das nicht die Zukunft vorhersagt, sondern „die Wirklichkeit, die Welt der Gegenwart“ (U. K. Le Guin, Die linke Hand der Dunkelheit S.8, Fischer Verlag, 2023.). Was Le Guin ein Gedankenexperiment nennt, ist bei Träum Weiter das Träumen – ein Imaginieren von anderen Zukünften, über die Grenzen des scheinbar Möglichen hinaus. Auf einer dafür erstellten Website (s.o. Video) konnten solche Gedankenexperimente verfasst werden.

Als Teil meiner Abschlussarbeit zum Master of fine Arts wurde die Website während der Graduate Show an der Hochschule für bildende Künste in einer Rauminstallation gezeigt.

Darin vereinte ein durch Motion-Tracking gesteuerte Sound die Website und die Objekte im Raum mit der Idee des kollektiven Träumens. Die in den Objekten eingearbeitete Tablets ließen die User:innen auf eine Website zuzugreifen um am kollektiven Traum mitzuschreiben. Die entstandenen Texte konnten über die Website im Raum ausgedruckt werden und wurden im Rahmen von performativen Lesungen vorgetragen.  

Code
Jonas von StudioGeloest

Sound
Julia Koch

Rauminstallation & Objekte
Karolina Kaiser

Dokumaentatiosfotografie
Mia Wittenhaus
Kayoung Kim

Gennet Beer
Website Konzept & Code
Rauminstallation & Objekte
Konzept